
Eine tiefgehende Aushärtung von PTFE – ohne dass alles verbrennt Die Aushärtung von PTFE (dem üblichen Teflon) erfordert ein genaues Gleichgewicht zwischen Wärme und Zeit. Man braucht ausreichend Wärme, damit die Polymerketten richtig miteinander verbinden können. Doch wenn man zu viel Wärme verwendet, verbrennt das Substrat, bevor die Schicht überhaupt fest wird. Das ist eine frustrierende Situation. Um dieses Problem zu lösen, verwenden wir eine Kombination aus speziellen Infrarotlampen sowie hochreflektierenden Aluminiumplatten. Das Ziel ist einfach: Die Wärme soll tief in die Schicht eindringen, nicht nur die Oberfläche erwärmen. Warum „Oberflächenwärme“ ein Problem darstellt Standard-Infrarotlampen strahlen oft zu intensiv auf die Oberfläche. Dadurch entsteht ein „Verkrustungseffekt“: Die Oberfläche sieht gut aus, doch die untere Schicht bleibt unvollständig ausgehärtet. Das führt dazu, dass die Schicht abblättert und somit kaputtgeht. Wir passen unsere Lampen so an, dass der Emissionspeak in längere Wellenlängen verschoben wird. Damit dringt die Wärme tatsächlich in die PTFE-Schicht ein, anstatt von der Oberfläche abprallen zu bleiben. Und diese Aluminiumreflektorplatten? Sie dienen nicht nur zum Schein. Sie werden aus hochwertigem Aluminium gefertigt, um die verschwendete Strahlung wieder zurück in die Werkstücke zu leiten. Dadurch wird die Wärme an den Stellen konzentriert, wo sie wirklich benötigt wird – und es wird Strom gespart. Details zur Wärme und den Komponenten Wir verwenden Aluminium, weil es die hohen Temperaturen, die diese Hochleistungsquartllampen erzeugen, aushalten kann. Zudem leitet Aluminium die Wärme von den Lampenenden weg, wodurch die Anschlüsse nicht überhitzen. Man muss jedoch vorsichtig mit der Geschwindigkeit des Transportbands sein. Wenn die Teile zu lange unter den Reflektorplatten liegen, überhitzt das PTFE und die ganze Charge wird zerstört. Sobald die Teile den Infrarottunnel verlassen, braucht man eine Kühlzone, die die Teile sofort abkühlen kann. Keine Verweildauer! Unterhalt der Systeme Unsere Systeme sind so konzipiert, dass sie direkt als Ersatz verwendet werden können. Man muss die gesamte Anlage nicht neu aufbauen – sie lassen sich einfach in die bestehenden Heizsysteme einsetzen. Wir verwenden außerdem starke Kabel, denn die tiefgehenden Aushärtungsprozesse benötigen viel Strom. Ein schneller Tipp: Überprüfen Sie alle sechs Monate, ob die Reflektorplatten oxidiert sind. Wenn die Oberfläche stumpf wird, sinkt die Effizienz der Lampen. Die Lampen müssen dann intensiver arbeiten, um den Verlust auszugleichen – dadurch verkürzt sich die Lebensdauer der Geräte. Halten Sie die Reflektorplatten glänzend, dann läuft alles reibungslos.