
Korrekte Aushärtung von PTFE mit Kurzwellinfrarotstrahlung
Wenn Sie schon einmal mit PTFE-Beschichtungen zu tun hatten, kennen Sie die Probleme. Um eine perfekte Polymerisierung zu erreichen, ist eine sehr hohe Temperatur erforderlich. Das Problem ist jedoch: Bei der herkömmlichen Erwärmung wird in der Regel nur die Oberfläche erwärmt. Dadurch entstehen „unerhärtete Bereiche“ oder eine Beschichtung, die einfach abblättert – schließlich hat sie sich nicht richtig mit dem Untergrund verbunden. Deshalb nutzen wir Kurzwellinfrarotlampen. Durch die Fokussierung auf eine Wellenlänge von 0,75 bis 2,5 μm können wir die Wärme genau dorthin leiten, wo sie benötigt wird.
Warum eine „von innen nach außen“-Erwärmung wichtig ist
Kurzwellenstrahlung wirkt nicht wie ein normaler Heizer. Anstatt nur die oberste Schicht zu erhitzen, dringt die Strahlung tief in das Material ein und erwärmt somit gleichzeitig sowohl den Untergrund als auch die Beschichtung. Das ist äußerst wichtig: Wenn man von innen nach außen erwärmt, verhindert man, dass die Oberfläche zu schnell fest wird. Wenn die Oberfläche zuerst hart wird, bleiben Lösungsmittel darin zurück – dadurch entstehen Blasen. Das sieht nicht gut aus. Zudem ermöglichen diese Lampen es uns, Temperaturen von 320°C bis 380°C zu erreichen – ohne einen Ofen von der Größe eines Garagengebäudes benötigen zu müssen.
Auswahl der Ausrüstung – und Kühlung
Um diesen Temperaturen standzuhalten, verwenden wir Wolframfäden in hochreinen Quarzkapseln. Das Quarz muss besonders widerstandsfähig sein, denn die thermischen Belastungen bei schnellen Wechseln sind enorm. Je nach Anwendung können Sie entweder klares Quarz verwenden, um eine breite Wärmestrahlung zu erzielen, oder beschichtete Reflektoren, falls Sie einen gezielten Strahl brauchen. Aber Achtung: Diese Geräte werden sehr heiß. Wenn Sie Lampen mit einer Leistung von 2 kW+ in einem kleinen Raum platzieren, dürfen Sie auf die Lüftung und Kühlung nicht verzichten. Wenn der Gehäuse überhitzt, gehen die Fäden kaputt – das ist eine Verschwendung von Geld und Zeit.
Die Details der Installation
Wir konzipieren diese Geräte so, dass sie einfach eingebaut werden können. Egal, ob Sie R7- oder Sk15-Anschlüsse verwenden – das Wichtigste ist eine zuverlässige elektrische Verbindung. Es darf keine Funkenbildung geben, wenn Strom fließt. Noch ein Hinweis: Achten Sie auf die Spannung. Bei langen Kabelverbindungen kann es zu einem Spannungsabfall kommen. Schon ein kleiner Abfall von 5 % kann dazu führen, dass die Aushärtungstemperatur zu niedrig bleibt. Dadurch wird die PTFE-Beschichtung unvollständig ausgehärtet und blättert sofort ab, sobald sie berührt wird. Halten Sie die Spannung konstant – dann bleibt die Beschichtung haften.